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Lifestyle

Tabak selber anbauen

Wenn es so einfach wäre, Tabak selber anzubauen. Pflanze kaufen, giessen und fertig ernten. So ist es aber leider nicht. Was bei manchem Kraut im heimischen Biotop machbar ist, scheint bei Tabakpflanzen ein steiniger Weg zu sein.

Falls es euch dennoch interessiert, wie guter Tabak angebaut wird, haben wir hier mal kurz die wichtigsten Infos zusammengestellt.

Aussäen

Wie bei allen Pflanzen braucht ihr erst einmal Tabaksamen, den ihr in die Erde geben könnt. Es gibt Onlineshops, die eine Auswahl anbieten, zum Beispiel www.tabak-pflanzen.de. Nach 1-2 Wochen nach der Aussaat entwickeln sich erste Blätter.

 Pikieren

Was ist das denn? Pikieren heisst, dass ihr bei guten Samen nach etwa drei Wochen sehr viele Pflanzen auf engstem Raum stehen habt. Damit die Pflanzen auch weiterhin gut wachsen können, benötigen sie Platz. Ihr müsst sie ausdünnen, also die Pflanzen auf eine grössere Fläche in grösserem Abstand bringen. Das nennt man pikieren.

 Ab in den Garten

Sind die Tabakpflänzchen bis auf 8-10 cm gut gewachsen, könnt ihr sie nach 2 Monaten in den Garten pflanzen. Oder ihr züchtet die Setzlinge bei guten Platzverhältnissen weiterhin im Topf.

 Pflegen

Jetzt ist es wichtig, dass die Setzlinge viel Sauerstoff in der Erde haben. Deswegen solltet ihr die Erde gut mit einer Hacke lockern. Werden die Blätter gelb, sind sie dahin. Gut ist es also, wenn ihr noch Setzlinge (Nachzucht) als Reserve habt. Nach zwei Wochen wird die Erde nochmals aufgelockert und um die Pflanze herum angehäuft. So bilden sich stärkere Seitenwurzeln aus. Nach weiteren zwei Wochen, das Gleiche wiederholen. Dann wird der Tabak besonders schnell wachsen – er schiesst in die Höhe (nach 14 Wochen).

 Ernte

Nach 17 bis 22 Wochen – je nach Tabaksorte – ist es endlich soweit. Die Arbeit zahlt sich aus und ihr könnt die ersten Blätter ernten. Beginnt unbedingt mit den untersten Blättern. Alle paar Tage dürft ihr über die nächsten 1-2 Monate hinweg Blätter ernten und zum Trocknen aufhängen.

Achtung: Die Tabakpflanzen sollten nicht blühen, denn das verringert die Qualität. Wenn ihr eine Blüte entdeckt, schneidet sie ab. Damit die Blätter stark kommen, sollten Geiztriebe ebenfalls abgezwackt werden.

Nach sechs Monaten seit der Aussaat habt ihr die Pflanze fertig abgeerntet. Die ersten aufgehängten Blätter sollten inzwischen so gut getrocknet sein, dass ihr sie weiterverarbeiten könnt.

Verarbeiten zu Snus

Für Snus mischt man meist verschiedene Sorten Tabak zusammen. Die getrockneten Tabake werden gemahlen. Danach wird Wasser beigemengt. Snus wird schon seit 200 Jahren nicht mehr fermentiert, sondern wärmebehandelt. Das gibt nicht nur einen besseren Geschmack, sondern hält den Nitrosamingehalt des Tabaks gering. Nach der Wärmebehandlung werden dem Tabak u.a. Salze und – je nach Sorte – verschiedene Aromen beigemengt.

Es ist also ein aufwendiges Unterfangen, Tabak bzw. Snus selber anzubauen. Wer es mit einer Zucht probieren möchte: Viel Glück!

Wer wenig Geduld oder keinen grünen Daumen hat, klickt sich einfach durch die Onlineshops und bestellt seine Lieblingsmarke online.

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